Wiener Moschee-Gegner fürchten einstürzende Neubauten

Rechtzeitig zum Beginn der heißen Phase im Wiener Gemeinderatswahlkampf formieren sich plötzlich und unerwartet die Gegner islamischer Kulturvereine. Das traditionell von der FPÖ beackerte Thema („Daham statt Islam“) wird diesmal bei laut Eigenbild „parteiunabhängigen“ Bürgergruppen vertreten, das aber durchaus im Sinn der rechten Partei.

Darum scheint es sich partout nicht vermeiden zu lassen, dass personelle Verquickungen das reine Bild der Unabhängigkeit verschleiern:

Wie der „Standard“ fein herausdestilliert, werden die partei-unabhängigen Aktivisten in der ersten Reihe des Demonstrationszuges von Heinz Christian Strache begleitet, während Hans-Jörg Schimanek das Argumentationsgebäude errichtet – er fürchtet, dass die bauplanerischen Kenntnisse nicht ausreichen, um die nötige statische Tragfähigkeit des Gebäudes zu errechnen, und fürchtet den Zusammenbruch der Moschee unter der Last von 200 betenden Frauen.

Es gilt die Unschuldsvermutung.