Lichtertanz, weil Rosenkranz

Barbara Rosenkranz, von Heinz „Conrads“ Strache zur „mutigen Mutter“ umgewidmete Landesrätin, will Bundespräsidentin werden. Frau Rosenkranz hat eine erwartbare Neigung zu selektiver Geschichtswahrnehmung und spricht diese auch im Fernsehgespräch recht umwunden aus, bügelt das aber ein paar Tage ganz in der Art des verunfallten Schutzheiligen der blau/orangen Bewegung in einer nonchalanten „Wenn Sie so wollen“-Erklärung aus:

Der etwas ehrwürdigeren Politik ist die Geschichte, von Nahem betrachtet, im Allgemeinen peinlich und in Ausnahmefällen keine Haltung wert. Als Beitrag zum Ambiente tragen Leute Kerzen durch den Abend.

Schön war’s. Wie letztes Mal auch. Dass sich was Fundamentales dadurch ändert, glaubt keiner mehr so recht.