Respekt.net , die Plattform für Zivilgesellschaft

Projekte und Spender zum Nutzen der Zivilgesellschaft zusammenzuführen ist das Ziel der Plattform Respekt.net.

Wer eine Projektidee vorstellen möchte, sich mit der Gründungserklärung von Respekt.net in Übereinstimmung findet und für die Realisierung bereits konkrete Vorstellungen zu Budget und Zeitraum hat, ist als Initiatorin auf der Plattform willkommen. Neben einer Präsentation des Vorhabens sind eine persönliche Identifizierung und bei Budgetvolumina über 3.000 euro auch ein Projektvertrag Voraussetzung für die Teilnahme.

Die Förderer statten Projekte im Gegenzug mit Know-How oder Geld aus. Ob als Gutschein oder direkt Zuwendung mittels Überweisung, in jedem Fall verspricht Respekt.net die bestimmungsgemäße Verwendung der Fördermittel zu gewährleisten.

Die Auswahl an Projekte ist breit: Vom einer Jugendinitiative mit dem Titel Österreich trainiert Zivilcourage, die vom Mauthausen-Komittee getragen wird, über Jeux Dramatiques für Volksschülerinnen bis zum Projekt des Ludwig-Boltzmanninstituts, dass zwei ehemaligen Guantánamo-Häftlingen aus Bosnien wieder wirtschaftlich auf die Beine helfen möchte, reicht die Palette.

Im Übrigen gilt…

Schöner facepalm für KHG bei Google Suggest: Im Übrigen gilt für Karl-Heinz Grasser die Unschuldsvermutung.

Das wahre „Wiener Blut“

Wie zu erwarten war, hat HC Strache zur Wiener Gemeinderatswahl wieder mal einen seiner „provokanten“ Slogans plakatiert. Die beste Reaktion auf die FPÖ-Plakate ist auch schon da.

35 Grad. Das schreit nach Abkühlung.

(via Safariboot Nautilus One. Mhhm, Malediven!)

#bpw

Das erwartbare Ergebnis der Wahl zum deutschen Bundespräsidenten ist also eingetreten: Der Kandidat der Regierung siegt, wenn auch mit einem gar beschämenden Votum.

Dass er gemäß seinem Amtsverständnis die Reihe seiner Vorgänger von Carstens bis von Weizsäcker nicht mit auffallender Widerborstigkeit ergänzen wird, darf man als fix voraussetzen. Eher würde Wulff sein Häkchen wohl unter das Zitat des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Sinowatz setzen, dem einst der Sager zugeschrieben wurde: „Ohne Partei bin ich nichts“.

Direkte Auswirkungen der Präsidentschaft erwartet wohl nicht ein Mal die Partei, für die er ins Rennen ging – eher einhellig ist man aber der Meinung, dass Merkel mit dem taktisch durchsichtigen Schachzug der Entfernung eines der letzten nennenswerten Konkurrenten eine strategischen Tiefpunkt erreicht und dem langfristig spürbaren Politik-Ekel ihres Landes einen weiteren Tropfen Vitriol eingetrichtert hat. Burks zumindest meint zynisch-realistisch:

Es macht keinen Unterschied, ob nun Christian Wulff Bundespräsident wird oder ein lesbisches Suppenhuhn.

Alles in allem ein Randthema in einem Sommer, der von Vuvuzelasirenen und Wembley-Sequels dominiert ist. Den Bundespräsidenten werden die meisten erst wieder wahrnehmen, wenn sie zu Weihnachten kurz vor seiner Ansprache den TV-Kanal wechseln.